Schutz und Sicherheit

Brauche ich wirklich eine Rückhaltevorrichtung für den Schnee auf meinem Dach? Das ist eine Frage, die sich Hausbesitzer in unserer Gegend immer wieder stellen. » mehr

 

Beitrag für Einfamilienhäuser

Die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung leistet einen Beitrag von 10% an den Kosten für eine Einfamilienhaus-Blitzschutznlage.

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Blitzschutz

Rund 200'000 Mal im Jahr schlagen Blitze in der Schweiz ein. Kein Gebäude und keine Gegend ist vor Blitzschlag sicher.

Im Gegensatz zur landläufigen Auffassung, sucht der Blitz sich seinen Weg selbst. Kirchtürme, hohe Bäume, Hochspannungsleitungen etc. schützen die in der Nähe befindliche Gebäude oder Personen nicht. Der Blitz kann nur auf einer Distanz von 5-10 Metern abgelenkt werden.

Die Blitzschutzanlage verhindert nicht das Einschlagen, es gewährleistet aber die kontrollierte Ableitung des Blitzes in das Erdreich.

Der äussere Blitzschutz

Die Blitzschutzanlage eines Gebäudes funktioniert nach dem Prinzip des Faradayschen Käfigs. Ein Raster aus Drähten zusammen mit bestehenden Blechen und Dachrinnen dienen als Fangleiter. Die Dachwasserabläufe, oder zusätzliche Drähte als Ableiter, leiten den Blitz in den Boden, wo er durch die Erdung (das Eisenbetonfundament, eine Ringleitung im Boden oder Tiefenerder - in den Boden getriebene Metallstangen) ins Erdreich geleitet wird.

Fangleiter aus Kupfer
Fangleiter aus Kupfer

Der innere Blitzschutz

Die Erdung der Elektroinstallation, Wasserleitungen usw. werden durch den Potentialausgleich mit dem äusseren Blitzschutz verbunden, damit bei einem allfälligen Einschlag keine Spannungsunterschiede entstehen können.